Hausärztliche Behandlung

Hausärztliche Behandlung verstehen wir so:

Ihr Hausarzt sollte erster Ansprechpartner in allen Gesundheits- oder Krankheitsfragen sein.

Dann ist eine sinnvolle und überschaubare Koordination im Gesundheitswesen möglich.

Als Hausärzte betreuen wir häufig ganze Familien, vom Kind bis zu Großvater und Großmutter.

Das macht die hausärztliche Betreuung interessant.

Wir arbeiten eng mit Fachkollegen und Fachkliniken zusammen und können Ihnen bei Bedarf Empfehlungen geben.

Wir denken, dass wir durch diese enge Zusammenarbeit ein gutes Netzwerk bilden für eine kompetente medizinische Betreuung.


EKG:

Die Elektrokardiographie ist die Registrierung der von der Körperoberfläche abgeleiteten Aktionsströme des Herzmuskels.

Diese sog. EKG-Kurven geben uns wesentliche Informationen über die Beschaffenheit des Herzmuskels, seine Sauerstoffversorgung, die Regelmäßigkeit der Herzaktionen (Herzrhythmus) und vieles mehr.

In unserer Praxis werden alle EKGs mittels computergestützter Registrierung aufgezeichnet. Dabei sind sehr umfangreiche und schnelle Auswertungen möglich.


Belastungs-EKG (Ergometrie):

Die Ergometrie stellt eine wichtige Untersuchung in der Diagnostik von Herz- und Lungenerkrankungen dar. Sie wird außerdem eingesetzt zur sportmedizinischen Leistungsdiagnostik. Unsere Praxis ist mit einem hochwertigen Fahrrad-Ergometer ausgerüstet, das es ermöglicht, sowohl schonende, geringe Belastungen, z.B. in der Nachsorge bei Herzinfarktpatienten, als auch langandauernde Ausdauerbelastungstests bei Leistungssportlern durchzuführen.

Vor einer Ergometrie ist es unbedingt erforderlich, ein Gespräch über Vorerkrankungen und Beschwerden mit dem Arzt zu führen. Auch eine vorherige Änderung der Medikamenteneinnahme wäre ggf. abzustimmen. Hierfür sollten Sie einen Termin vereinbaren.

Die Untersuchung läuft über eine Belastungsdauer von meistens mehr als 6 Minuten. Dabei wird die Belastung stufenweise gesteigert, je nach Leistungsvermögen des Patienten. EKG- und Blutdruckwerte werden aufgezeichnet. Diese sind später über den Computer jederzeit reproduzierbar.

In unserer Praxis werden alle EKGs mittels computergestützter Registrierung aufgezeichnet. Dabei sind sehr umfangreiche und schnelle Auswertungen möglich.


Checkup-Untersuchung:

Die sog. Checkup-Untersuchung gehört zu den Vorsorgeuntersuchungen. Sie wird alle 2 Jahre für alle Bürger über 35 Jahre angeboten.

Im Rahmen dieser Untersuchung werden das Herzkreislaufsystem und die Risikofaktoren (Blutzucker und Cholesterin) "gecheckt".

Der Name der Untersuchung hört sich an, als ob bei dieser Untersuchung wirklich alles untersucht werde. So vermitteln es auch Krankenkassen und Gesetzgeber.

Die Untersuchung beinhaltet nach dem Gesetzestext folgendes:

  • körperliche Untersuchung,
  • Urinuntersuchung,
  • Blutentnahme mit
  • Bestimmung des Blutzuckers,
  • des Cholesterins und des
  • HDL-Cholesterins.

Nach unserer Meinung gehört zu einer vollständigen Untersuchung des Herzkreislaufsystems mindestens auch ein EKG.

Zur Beurteilung des Risikoprofils sollten ausser den oben erwähnten Laborwerten auch bestimmt werden:

  • Triglyceride (Neutralfette)
  • Harnsäure (Gicht)
  • Kreatinin (Nierenwert)
  • GGT (Leberwert)
  • Blutbild

Damit kann eine vollständige Beurteilung des Risikoprofils erfolgen.


Lungenfunktionsprüfung:

Eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) liefert uns einen Eindruck über das Lungenvolumen und die Weite der Luftwege.

Sie stellt eine wichtige Untersuchung in der Diagnostik und Behandlung des Asthma bronchiale und der chronischen Bronchitis dar.

Mit dieser Untersuchungsmethode kann auch die Wirksamkeit eingesetzter Medikamente überprüft werden.

In der Sportmedizin liefert sie Informationen zur Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die Untersuchung ist risikolos und schmerzfrei.


Langzeit-EKG:

Die Langzeit-EKG-Untersuchung stellt das geeignete Mittel dar, um kurzzeitig auftretende Herzrhythmusstörungen aufzudecken. Durch diese Untersuchung kann jeder einzelne Herzschlag im aufgezeichneten Zeitraum registriert, vermessen und analysiert werden.

Die Aufzeichnung eines Langzeit-EKGs erfolgt über 24 Stunden.

Die Untersuchung ist absolut unbelastend und schmerzfrei. Es werden kleine Klebeelektroden auf dem Brustkorb aufgeklebt und mit einem Rekorder verkabelt. Dieser wird wie ein Walkman am Gürtel getragen.

Für eine aussagekräftige Herzschlaganalyse ist es wichtig, dass der Patient/die Patientin uns einen Überblick über seinen Tagesablauf gibt. Hierzu erhalten Sie von uns einen Protokollbogen, auf dem Ruhezeiten, körperliche Aktivitäten, Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme aber auch mögliche Beschwerden während der Messung vermerkt werden können. Besonderes Augenmerk sollte hierbei auf Herzstolpern oder Herzrasen, auf Schwindelzustände oder Bewusstseinsstörungen gelegt werden.


Langzeit-Blutdruck-Messung:

In der Diagnostik des Bluthochdrucks stellt die 24-Stunden-Langzeitmessung einen wichtigen diagnostischen Baustein dar.

Mit ihr kann das Blutdruckprofil eines ganzen Tages abgebildet werden. Insbesondere das nächtliche Blutdruckverhalten gibt uns wertvolle Informationen.

Die Langzeitmessung kommt in unserer Praxis insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Diagnose eines Bluthochdruckes (=arterielle Hypertonie) erstmalig gestellt wird.

Vor allem wollen wir mit dieser Untersuchung die sogenannte "Praxis-Hypertonie" ausschließen und eine medikamentöse Übertherapie vermeiden.

Bei der "Praxis-Hypertonie" handelt es sich um eine Blutdruckerhöhung immer nur in der Sprechstunde oder beim Hausbesuch ("Weißkitteleffekt").

Die Langzeitblutdruckmessung sollte idealerweise an einem ganz normalen Arbeitstag durchgeführt werden. Lediglich Schwimmen, Duschen und Kontaktsportarten sind nicht erlaubt, um das Messgerät nicht zu zerstören. Auf einem Protokollbogenwerden Besonderheiten wie Schwindel, Kopfschmerzen, besondere Belastungen (z.B. Sport), Medikamenteneinnahme usw. registriert.

Die Untersuchung tut nicht weh und ist absolut unbelastend. Eine Blutdruckmanschette wird am Oberarm angelegt. Ein Verbindungsschlauch wird unter der Kleidung zu einem Rekorder am Gürtel gelegt.


Schilddrüsen-Untersuchungen:

Schilddrüsenerkrankungen sind in unserem Mittelgebirgsraum wie Eifel und Hunsrück relativ häufig vorkommend.

Viele Veränderungen der Schilddrüse sind harmlos; andere aber führen zu erheblichen Beschwerden und müssen daher behandelt werden.

Zur Diagostik der Schilddrüsenerkrankungen gehört im 1. Schritt die körperliche Untersuchung, die Ultraschalluntersuchung und eine Laborwertbestimmung der Schilddrüsenhormone.

Anhand dieser Untersuchungsergebnisse kann dann entschieden werden, ob 2. weitergehende Untersuchungsmethoden (z.B. Schilddrüsen-Szintigraphie oder Punktion eines auffälligen Gewebeknotens) erforderlich sind.

Die Grunddiagnostik sowie die fortlaufende Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen werden in unserer Praxis durchgeführt. Zur Durchführung der weitergehenden Untersuchungen arbeiten wir eng mit Fachkollegen zusammen.


Ultraschall (Sonographie):

Ultraschalluntersuchungen werden in unserer Praxis seit über 20 Jahren routinemäßig durchgeführt.

Die Untersuchung bietet einen schnellen Überblick über den Zustand von inneren Organen wie Bauchorganen, Nieren, Schilddrüse, Hoden, Blutgefäße.

Das in unserer Praxis betriebene Gerät entspricht dem neuesten Standard mit digitaler Untersuchungstechnik. Die bei den Untersuchungen festgehaltenen Aufnahmen werden elektronisch gespeichert und können jederzeit ohne Qualitätsverlust wieder ausgewertet werden.

Der Vorteil dieser Untersuchung ist ihre absolute Unschädlichkeit und Schmerzfreiheit.

Im Gegensatz zum Röntgen oder der Computertomographie besteht keinerlei Strahlenbelastung.

Wir wünschen uns, dass diese elegante und aussagekräftige Untersuchungsmethode Teil der regelmäßig durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen wird. (sh hierzu unseren Beitrag über individuelle Gesundheitsleistungen IGel)


Vorsorge/Nachsorge:

Zur Begriffsbestimmung:

Vorsorge-Untersuchung ist eine Untersuchung zur Vermeidung einer Krankheit bzw. zur frühestmöglichen Entdeckung einer Krankheit (damit diese möglichst früh und otimal behandelt werden kann). Beispiele für Vorsorgeuntersuchungen sind: Krebs-Vorsorge, Jugendgesundheitsvorsorge, Kinder-Vorsorge;

Nachsorge-Untersuchung ist eine Untersuchung zur Überwachung des weiteren Krankheitsverlaufs bei eingetretener Krankheit nach deren Behandlung. Beispiele für Nachsorge-Untersuchungen sind: Krebsnachsorge-Untersuchungen in 3-monatigen oder 6-monatigen Abständen über in der Regel 5 Jahre.

Beide Untersuchungen werden in unserer Praxis durchgeführt.

Bei den Krebsnachsorge-Untersuchungen arbeiten wir nach den Standards des Tumor-Zentrums Rheinland-Pfalz eV.


Impfungen:

Wir haben in Deutschland einen erheblich Nachholbedarf an Impfungen.

Ein Großteil der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung.

Diese 3 Impfungen aber sind ein absolutes Mindest-Muss!

Ansonsten halten wir uns an die Empfehlungen der ständigen Impfkomission am Robert-Koch-Institut (STIKO).

Nach diesen Empfehlungen werden Kleinkinder und Kinder wesentlich breiter geimpft (auch gegen Keuchhusten, Hepatitis, Pneumokokken, Windpocken).

Wir haben uns ein hohes Ziel gesteckt:

Wir wollen bei mindestens 80% unserer Patienten einen ausreichenden Impfschutz erreichen.

Machen Sie mit!

Bringen Sie Ihren Impfausweis (falls vorhanden) mit. Wir überprüfen Ihren Impfstatus und beraten Sie wie Sie diesen vervollständigen können.


Führerscheinuntersuchung nach FeV:

Wir führen in unserer Praxis verkehrsmedizinische Untersuchungen nach FeV durch.

Diese Untersuchungen müssen bei LKW-Fahrern ab 50 Jahre sowie bei Führerscheininhabern nach Verlust der Fahrerlaubnis zu deren Wiedererlangung durchgeführt werden.

Die Untersuchung beinhaltet eine körperliche Untersuchung, Laboruntersuchungen, Überprüfung des Herz-Kreislaufsystems und evtl. Drogenscreening.

Diese Untersuchungen sind nicht Gegestand der Leistungen durch gesetzliche oder private Krankenversicherungen. Wir müssen die Gebühren dem Untersuchten in Rechnung stellen.

Gerne informieren wir Sie über die evtl. entstehenden Kosten.


Sport-Leistungs-Tests:

Die Einschätzung der körperlichen Leistungsfähigkeit ist wichtig für Freizeit- und Leistungssportler. Auch Herzkranke, Bluthochdruckpatienten und Patienten, die sich nach einer schweren Erkrankung wieder an die Alltagsbelastung gewöhnen müssen, profitieren von einer solchen Untersuchung.

Entscheidend für eine effektive Leistungsdiagnostik ist die ärztliche Gesamtbewertung vieler einzelner Faktoren: Neben reinen Messdaten wie Puls-, Blutdruck-, Sauerstoffsättigung im Blut und dem EKG spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, z.B. allgemeine körperliche und psychische Verfassung, Vorerkrankungen etc.. Eine Gesamtbetrachtung all dieser Faktoren ermöglicht eine medizinisch sinnvolle Einschätzung und Beratung zum körperlichen Leistungsvermögen.

Die sportmedizinische Leistungsdiagnostik in unserer Praxis besteht aus einer Bewertung der Krankengeschichte und der Trainingsgewohnheiten, einer körperlichen Untersuchung und einer Fahrradergometrie (Belastungs-EKG).

Die Untersuchung kann durch eine Lungenfunktionsprüfung erweitert werden.


Reisemedizin:

wichtige Reise-Impfungen:

Hepatitis A: Diese auch "infektiöse Gelbsucht" genannte Leberentzündung wird durch Viren verursacht. Die Übertragung erfolgt meist durch verunreinigte Nahrungsmittel. Die Krankheit ist in vielen Urlaubsländern weit verbreitet. Die Impfung besteht aus einem Abwehr-Eiweißpräparat (Immunglobulin), das intramuskulär gespritzt wird. Die Wirkung hält einige Wochen bis etwa drei Monate an. Seit einiger Zeit steht auch ein Impfstoff zur aktiven Impfung ähnlich der Tetanusimpfung zur Verfügung (Impfschutz wahrscheinlich 10 Jahre) und ein Kombinations-Impfstoff mit Hepatitis B. **

Hepatitis B: Auch die "Serum-Hepatitis" ist eine Viruserkrankung, die aber in der Regel schwerer verläuft als die Hepatitis A und auch häufiger chronisch wird. Die Übertragung erfolgt durch Körpersekrete (Speichel, Sperma) aber auch durch Blut und Blutprodukte (Transfusionen) oder verunreinigte Spritzen. Die Impfung ist daher wichtig für Personen, die sich längere Zeit in Ländern der 3.Welt aufhalten oder oft dorthin reisen. In Deutschland wird die Impfung u.a. für medizinisches Personal und Ärzte empfohlen. Voller Langzeitschutz besteht meist erst nach 3 Injektionen. Die Impfung ist sehr sicher aber auch kostspielig. Nach den neusten Empfehlungen sollen alle Kinder in Deutschland grundimmunisiert werden. Die Kosten dafür übernehmen die Kassen. **

Typhus: ist in vielen Ländern der 3.Welt verbreitet. Die Übertragung dieser schweren bakteriellen Durchfallserkrankung erfolgt über Nahrungsmittel. Die Impfung (Einnahme von Kapseln als Lebendimpfstoff - muß im Kühlschrank aufbewahrt werden) ist recht sicher und meist ohne Nebenwirkungen (schützt ca. 1/2 Jahr). Seit einiger Zeit gibt es eine Schutzimpfung per Spritze, die 3 Jahre Schutz bietet. **

Cholera: Diese schwere Durchfallserkrankung ist in letzter Zeit wieder gehäuft im Mittelmeerraum und Südamerika beobachtet worden. Daher wird die Impfung (2 Spritzen unter die Haut) wieder empfohlen, obwohl sie keinen 100 %igen Schutz bietet. Die Infektionen verlaufen aber auf jeden Fall weniger schwer. Leichte Nebenwirkungen an der Impfstelle sowie leichte Allgemeinreaktionen kommen vor. **

Gelbfieber: Diese Impfung wird nur bei Reisen in bestimmte Regionen empfohlen, in denen Gelbfieber häufiger vorkommt (Übertragung durch Mücken). Allerdings schreiben einige Länder die Impfung vor, wenn man aus Endemiegebieten einreist. Die Gelbfieberimpfung darf wegen des sehr empfindlichen Impfstoffs nur von zugelassenen Instituten durchgeführt werden. **

F S M E: Die "Frühsommer-Meningo-Enzephalitis" ist eine durch Viren hervorgerufene Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. Der Erreger wird durch Zecken übertragen, die aber nur in bestimmten Gebieten Europas infiziert sind (in Deutschland überwiegend Bayern). Die Impfung ist daher nur sinnvoll, wenn man einen Urlaub in diesen Ländern plant, bei dem man sich häufig in der freien Natur aufhält. Seltene Nebenwirkungen, die dem Bild der Meningoenzephalitis ähnlich sein können, wurden beschrieben (ca. 1x auf 30 000 Impfungen). **

Tollwut: Auch diese Impfung ist nur empfehlenswert, wenn man sich in Tollwutgebieten im In- und Ausland längere Zeit in der Natur aufhalten will oder muß. Die Erreger dringen von infizierten Tieren (besonders Fledermäuse) über Hautwunden ein. Die Erkrankung verläuft tödlich. Die Impfung ist gut verträglich. **

Tetanus: Der Wundstarrkrampf kann aus jeder noch so kleinen Verletzung entstehen und ist auch heute noch eine sehr gefährliche Erkrankung. Daher sollte jeder Mensch einen ausreichenden Impfschutz haben.

Diphtherie: Auch diese z.T. durch Bakteriengifte gefährliche Halsentzündung kommt in letzter Zeit wieder häufiger vor (Epidemie in Rußland!). Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch. Es gibt einen Einzel- und einen kombinierten Tetanus/Diphtherie-Impfstoff.

Poliomyelitis: Die "Kinderlähmung" befällt - wie der Name vermuten lassen könnte - durchaus nicht nur Kinder. Die Viren werden über verschmutze Lebensmittel übertragen. In Deutschland gilt sie derzeit als ausgerottet. Bei Erwachsenen sollte der Impfschutz alle 10 Jahre durch eine Spritze aufgefrischt werden, wenn man ins Ausland reisen will (Mittelmeerraum, 3.Welt).


Bei den meisten Impfungen können selten leichtere Allgemeinreaktionen mit erhöhter Temperatur und Kopfschmerzen o.ä. auftreten. Man sollte sich daher für 1 - 2 Tage etwas schonen. Bei Impfungen in Form von Spritzen sind auch leichte Entzündungszeichen an der Einstichstelle möglich (Schwellung und Schmerzen). Wenn nötig sollte man örtlich mit Eis kühlen und evtl. Aspirin einnehmen.

Einige Schutzimpfungen bestehen aus mehreren Teilimpfungen. Daher muß man rechtzeitig planen!

Weitere Informationen über nötige Gesundheitsvorsorge auf Reisen (z.B. den aktuellen Stand der Malaria - Prophylaxe) kann man auch beim Reiseveranstalter und beim Gesundheitsamt bekommen.

Darüberhinaus gibt es einen Medizinischen Informationsdienst für Auslandsreisende, die Firma M E D I D A R, Graf-Recke-Str. 25 in 40239 Düsseldorf, die gegen Entgelt aktuelle und individuelle Beratung gibt (Tel. 02 11 / 66 48 58).


** Manche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für diese Impfstoffe, alle anderen Impfungen sind kassenüblich. Bei berufsbedingten Auslandsreisen bezahlt oft der Arbeitgeber.


Information über Fernreisen mit Kindern